App Review (1) – The Walk

Gehen ist langweilig? Dass muss nicht sein! The Walk ist ein Versuch, den Geh-Monster in dir wieder in Bewegung zu setzen!

Beim Start der App beginnt man mit Episode 1. Man bekommt eine Karte angezeigt, in der Ziele abgelaufen werden müssen, um die Audio-Geschichte, die in dieser App hinterlegt ist, freizuschalten. Da die Story nur durchs Gehen häppchenweise freigeschaltet wird, bekommt man an den Checkpoints, wo die nächste Audio-Datei gestartet wird, die Zeit in Minuten angezeigt. So weiß man immer, wann man den nächsten Abschnitt hören kann. Allerdings ist das Ganze mit dem Pedometer des iPhone 5S gekoppelt: Bleibt man stehen, so geht die Minutenanzeige auch nicht weiter. Man muss also gehen, damit man die Episode durchspielen kann.

Die Geschichte kurz angerissen: Man kommt durch Zufall in ein Geschehnis rein, wo eine Bombe explodiert, genauer ein EMP. Von da an ist man nur noch auf der Flucht, welches eben das Gehen in der realen Welt anstacheln soll. Mehr soll aufgrund der Spannung nicht verraten werden, nur das: Die Geschichte ist durchaus spannend gestaltet, allerdings in englischer Sprache mit schottischem Akzent. Man muss kein Englisch-Experte sein, aber man muss schon gute Englisch-Kenntnisse haben, ansonsten werdet ihr nicht viel Spaß mit der App haben. Hin und wieder kommt auch ein Minispiel vor, wie z.B. das Erfassen/Erreichen von vielen Soldaten innerhalb von 24 Stunden.

Dass ich nicht die vollen 5 Sterne für diese grundsätzlich sehr gute Idee gebe, Fitness und Spiel in eine App zu packen, liegt an 3 Dingen:

1. Sobald man das Display des iPhones ausschaltet, um Akku zu sparen, zählt der Pedometer nicht weiter. Dadurch verringern sich die Geh-Minuten nicht und man kommt nicht weiter, was zum Frust führt. Bei eingeschaltetem Display ist das alles kein Problem. Ob das an einer Beschränkung seitens Apple liegt, oder die App in der Hinsicht nicht funktioniert (obwohl die Bilder in der Einführung das einem so suggerieren), kann ich leider nicht sagen.

2. Die Karten sind leider fiktiv. Ich bin davon ausgegangen, dass via Apple Maps die Ziele auf eine Karte in deiner Umgebung projiziert werden. Das hätte das Erlebnis mit der realen Welt besser verschmelzen können. Vor allem in Bezug auf: Gehe diese Extrameile mehr, dann bekommst du mehr Bonusse freigeschaltet. Dies ist aber meine persönliche Meinung, das dieses Feature ein Knaller gewesen wäre.

3. Die Stille. Zwischen den Audio-Sequenzen ist einfach nichts. Es dauert Minuten, bis man wieder etwas freigeschaltet hat, und in der Zwischenzeit ist einfach nichts. Man kann zwar seine eigene Musik dann anmachen und hören, aber man taucht nicht in die Story so richtig ein, auch wenn sie spannend ist. Spannung erzeugt man durch Kontinuität und wenn so lange Leerphasen drin sind, wird der eine oder andere die Lust daran verlieren.

Fazit: Nichtsdestotrotz ist der Ansatz der Fitness App gut gemacht. Man merkt an vielen Stellen durchaus die Liebe zum Detail: In der Geschichte, in den Aktueren, die ihre Stimmen zu der Geschichte leihen, die Karten usw. Auch der Preis von noch derzeit 3,59 Euro (Einführungspreis) ist aus meiner Sicht nicht zu hoch, auch wenn der eine oder andere das anders sehen wird. Daher:

stars3
The Walk – Fitness Tracker and Game

2013 Moments (2): GTA V Online Wahnsinn!

Es war wohl das am meisten mit Spannung erwartete Spiel: GTA V!

Ich brauche wohl nicht groß darüber erzählen, es ist ein großartiges Spiel! Ich bin noch immer erstaunt, wie man dieses Spiel auf der PS3 (und wohl auch auf der XBox) signifikant verbessern konnte. Die Performance, die Geschichte, alles unglaublich toll! Zudem kam der neue GTV Online Modus, der weniger goldene Momente hatte: Der Server-Start ging ziemlich in die Hose und viele Leute kamen nicht auf die Server oder wurden rausgeschmissen. Rockstar vertröstete alle mit einer halben Million, die auch später kam als angekündigt. Rundum, Rockstar hatte alle Hände voll zu tun: Freeze-Probleme, Glitches usw. Irgendwann verging mir persönlich die Lust, weil es kaum neuen Content gab, aber immer mehr Einschränkungen.

Aber am schlimmsten ist eben die Nicht-Kommunkation. Steht man vor einem Spieler, wird man in der Regel gleich erschossen, weil man dem anderen mitteilen kann, dass man in Frieden kommt. Allerdings, wer ein Headset hat, der hat nicht grad weise Worte ins Mikro gebrabbelt, das war teils ziemlich nervig. Gut, man konnte die Kommunkation ja ausschalten. Hach, ging doch nicht ganz! Und dieser nette junge Mann hat genauso gelitten, wie ich teils. Nur ist seine Geschichte einfach zu lustig:

1.06 freezing issues. Make it stop!

3/5 times I am loading a screen, it hangs.
Could be loading online, loading freemode, after a mission, etc. Its happening WAY too much. It didnt happen at all pre 1.06.
This is super annoying, and it needs to be fixed.
Right now it is stuck in overhead view, and I am forced to listen to some idiot munching on chips. I want to murder him.
This bullsh*t needs to be fixed.

GTA V-Spieler „dirty Viking“

SimCity 2013 spielen, aber nur wenn du online bist!

Da gab es mal eine Zeit, da hab ich endlos SimCity gezockt. Es war ein pure Freude, eine kleine Stadt langsam aufwachsen zu sehen. Als letztes Jahr die Runde machte, dass ein neues SimCity rauskommen wird, welches grafisch ein Augenschmaus werden könnte, war ich schon wieder aus dem Häuschen! Nicht dass ich irgendwie die Zeit hätte, das zu spielen, aber dennoch hab ich die Nachricht mit Freude aufgenommen.

Da dachte ich mir heute, so zufällig, was ist denn eigentlich mit SimCity, kommt das noch raus? Kurz gegoogelt und dann traf mich der Schlag, als ich die WAZ-Überschrift sah: EA setzt auf Online-Zwang! Komm, ganz ehrlich, was hast du von EA anderes erwartet, sagte mir mein Hirn. Neeeeeeeein! Doch nicht SimCity, seid ihr wahnsinnig? Aber die Begründung ist noch viel besser von EA:

Im Falle der Neuauflage von „SimCity“, die im März 2013 erscheint, rechtfertigt EA den „Always-Online“-Zwang mit dem geringen Leistungsvermögen aktueller PCs. Neben dem Wirtschaftssystem sei vor allem die Simulation hunderttausender virtueller Stadtbewohner derart aufwendig, dass die verwendete Glassbox-Engine einen Teil der Berechnungen auf die Server von EA auslagere.Quelle: WAZ

Ach komm, EA will doch eher ihren Content im Shop mit In-Game-Items verscherbeln, wie sie das schon zuhauf machen (z.B. Sims 3, diverse iOS Games, …):

„Kaufe jetzt den noch geileren Tower 4711 und zeig deinen ‚Freunden‘ was du drauf hast“  YEAH !GOLEM-User „dabbes“

Du hast Facebook-Integration und eine App fürs iPad vergessen.GOLEM-User „Sheep_Dirty“

Und Twitter! Muss sofort getweetet werden, wenn man ein Häusle baut! :)GOLEM-User „Narancs“